Einladung

Bis zum September 2007 zeigt die Foto- Grafikerin Uta Gautel in der KW(KunstWohlfahrt) in der Begegnungsstätte der AWO Klauprechtstr. 30, 76137 Karlsruhe

Horizonte
merk- würdige Fotos und Fotografiken
und "aufgehängte" Lyrik.

Die Ausstellung ist geöffnet
Mo, Mi, Fr. 12- 17 und Do 14- 17 Uhr.

Da diese Zeiten für viele Freunde ungeschickt sind, geht es fast immer auch nach Vereinbarung telefonisch 0151 1490 58 39

Immer mal wieder tauchte der Gedanke auf, dass die Südweststadt ein eigenes, offenes kleine s Kulturzentrum brauchen könnte, nicht nur für die Besucher der Begegnungsstätte, sondern für alle Bürger der Südweststadt (und überall).

Die KW ist eine Idee von Klaus Lustig, und der Erfolg gibt ihm recht...

Im März las die Krimi- Autorin Eva Klingler, im Mai wird ein ziemlich bekannter Theaterleiter a. D. einen Ringelnatz Abend geben, eine Lesung von und mit Wolfram Menzel ist festgeklopft, im Herbst dann ein Abend mit dem Historiker Gerhard Gräber, Thema "Die autonome Republik Pfalz 1923/24", ein Theaterabend mit DIE INTENDANTEN wird kommen und, und, und...
Also, sehen wir uns in der KW ?

Aus dem Buch HORIZONTE; Uta Gautel - Fotografik - Fotos - Texte;ISBN 978- 3- 929431- 23- 0
Vor + Nachwort von Peter Gautel:Der Vater war Maler und Leiter der Werkkunstschule Hannover, die Mutter nach Bauhaus- Abschluss als Weberin, Textil- und Mode- Designerin tätig – da war der Schritt zur Kunst ein kleiner.
Uta Stichs, jetzt Uta Gautel, studierte in Hannover an der Werkkunstschule Grafik- Design. In diesem Zusammenhang entdeckte sie ihre Liebe zur Fotografie, und da an der Kunstakademie in Karlsruhe der legendäre
Fotograf und Fotografiker Robert Ruthardt lehrte, nahm sie noch zwei Semester bei ihm.
Doch Fotografie ist bei ihr nie Dokumentation oder Reportage, sondern ein Werkzeug zur Umsetzung von Ideen.
Damals nahm sie am Kunstpreis “Junge Kunst in Baden- Württemberg” mit drei Fotografiken teil, sehr zum Vergnügen Ruthardts, denn bis dahin war “Foto” eben keine “Kunst”. Von Natur aus keine “Lautsprecherin”, arbeitet sie bis heute als Grafik- Designerin und schuf viele Jahre ihre Fotografik “für die Schublade”. Begleitet hat sie ihre vielschichtigen, oft mit einer Prise Humor gewürzten Grafiken mit lyrischen Texten, nach dem gleichen
Gestaltungsprinzip gewürzt und vielschichtig.
An die breitere Öffentlichkeit ging sie für die Kunstauktionen der Aids- Hilfe Karlsruhe. Die erste größere Ausstellung von Fotografiken und Texten kam endlich 2007 in der KunstWohlfahrt Karlsruhe zustande und fand ein ermutigendes Echo.
Hier zeigte sie auch “reine” Fotos, denn manche Sujets tragen die angestrebte Vielschichtigkeit und manchmal auch die Prise Humor bereits in sich.
Das Architektur- Sammelsurium am Themseufer oder der bestuhlte, jedoch leere Petersplatz im Heiligen Jahr 2000 belegen das.
Zur Technik: Entstanden frühere Arbeiten in der Dunkelkammer als Resultat von Belichtung und chemischen Prozessen, so sind die hier gezeigten „Sandwich- Technik“. Zwei Diapositive werden übereinander montiert, analog vergrößert oder gescant und digital ausgedruckt. Bis zwei Passende sich finden, kann allerdings einige Zeit vergehen. In Utas Gehirnspeicher gibt es jedoch irgendwo ein Fach “Stufe 1”.
Plötzlich “klingelt” es dort, sie stutzt, nimmt die Kamera, sucht den richtigen Ausschnitt und ein passendes Gegenstück hat sich gefunden.
Peter Gautel

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