KunstWohlfahrt

Die KunstWohlfahrt als Projekt des Stadtbezirks.

Die Kultur ist Programm der KunstWohlfahrt, denn hier wird allerlei Kunst gezeigt, Musik gespielt und vorgelesen; wir fördern und präsentieren, veranstalten und verköstigen ohne kommerziellen Hintergrund: Die KunstWohlfahrt lebt im Quartier und ist kosmopolitisch. Bisher eröffneten wir ca. fünfzig Kunst-Ausstellungen in der KW. Mindestens ebenso viele musikalische Darbietungen, Lesungen oder Filmvorführungen fanden bei uns statt. Der AWO Kreisverband Karlsruhe-Stadt, dessen Mitglied wir, der Stadtbezirk Südwest - Weststadt, sind, hat sich auch die Förderung kultureller Belange zu eigen gemacht. Diesem Zweck ist die KunstWohlfahrt verpflichtet. Sprechen Sie uns an, wenn Sie etwas präsentieren wollen!

 

Vorweihnachtliche Tradition in der KunstWohlfahrt. Unsere Lesungen im November und Dezember... Georg Felsberg ist bereits das dritte Mal in unserer Begegnungsstätte zu Gast. Jedes Mal frisch zurück von seinen eindrucksvollen Reisen, über die er ebenso eindrucksvoll berichtet. Zur Einstimmung auf seine Lesung am Freitag, 7. Dezember um 19:30 Uhr veröffentlichen wir einen seiner neuen Texte.
Liebst Du mich?

Wenn du im Norden von Vietnam, nicht weit von Sa Pa, nahe der chinesischen Grenze, auf einen sehr hohen Berg steigst, kannst du schnell herausfinden, ob du Glück in der Liebe hast. Du musst nur gemeinsam mit deinem Freund oder eben deiner Freundin, die du liebst, über die mächtigen Felsen bis zum Gipfel klettern. Der Berg heißt Fansipan und ist 3143 Meter hoch, der höchste Berg von Vietnam, ja von ganz Indochina. Der Fansipan, das bedeutet „wankender Riesenstein“, ist auf der geologischen Zeitskala zwischen Perm und Trias,

20 Stühle für einen guten Zweck –
Konzert in der Begegnungsstätte “Irma Zöller”, Klauprechtstraße 30 am Donnerstag, 26. April 2018 um 19:30 Uhr.

Solange Komenda (Flöte)und Sean Robert Silva (Gitarre) spielen Stücke von Brahms bis Piazzolla.
Programm auf www.kunstwohlfahrt.eu
Was verbirgt sich hinter diesem Begriff “20Stühle für einen guten Zweck“ ? Sinn und Zweck dieser Veranstaltungsreihe ist es, kulturelle Darbietungen vor einem Publikum zu präsentieren, das sich durch eine besondere Form der Platzwahl zusammenstellt:
Jeder Besucher kann im Voraus einen Stuhl für die jeweilige Veranstaltung mieten, wobei er oder sie mit dem Bezahlen des Mietpreises eine Spende für den „Guten Zweck“ leistet. Jeder Stuhl hat eine individuelle Farbe zahlen Sie einen Einheitspreis von 8 bis 10 Euro.Es sind lediglich 20 Stühle verfügbar. Sind alle Stühle vermietet, ist das Benefiz geschlossen. Aus dem Eintrittspreis werden keine Honorare für die auftretenden Künstlerinnen und Künstler bezahlt. Die Honorare bringen wir aus einem anderen Topf auf. Der Reinerlös der Veranstaltungen geht an die Hanne- Landgraf- Stiftung.

Bitte buchen Sie per eMail an klaus.lustig(at)t- online.de oder telefonisch (AB) 0721- 82489829

Ausstellung Revue & Zeit - Klaus Lustig + Peter Schumacher

 

Klaus Lustig – Revue Vernissage 24.11.2017 KunstWohlfahrt/Klauprechtstr. 30, Karlsruhe

Auch der schwedische Kult- Fotoapparat, die Hasselblad, wurde in diesem Jahr 2017 60 Jahre alt. Sie ist legendär und geradezu der Rolls Royce, Mercedes und Ferrari der Fotoapparate in einem. Grund genug, diesen 60ern zu gratulieren und ihnen ein kleines Denkmal zu setzen. Mit der Hirschbrücke hier in der Südweststadt gelingt es Klaus Lustig, ihr eine einzigartige Dynamik zu verleihen, allein durch den extremen Winkel, den er wählt. Damit erhebt er die Eisenbahnbrücke aus der Zeit von Großherzog Friedrich zu einem Monument und Zeitdokument. Wie sonst will man die ganze Hirschbrücke auf ein Foto bannen? Wie der Klassiker- Fotograf und Maler Alexander Rodtschenko, der im Russland als Vertreter des Konstruktivismus bekannt war und sich seit den 1920er Jahren der Fotografie in ungewöhnlichen Perspektiven widmete, begibt sich Klaus Lustig auf die Suche nach einer ungewohnten Ansicht, einem Versatzstück, durch das man sich jedoch das Gesamte erschließen kann. Spuren der Zeit werden sichtbar. Der Fotograf sieht ein Motiv, er stellt es nicht, und wenn etwas stört, wie Autos oder viele Menschen, dann wird ein Foto eben auch mal nicht gemacht. Auf dem Hasselblad- Film sind schließlich nur 12 Fotos möglich, da überlegt man sich gut, ob man das Motiv wirklich gut erfassen kann. Meist hat Klaus Lustig ein Stativ dabei, denn er entscheidet sich oft für längere Belichtungszeiten. Obwohl er mit digitaler Fotografie angefangen hat, liebt er seine mechanische Kamera, die sehr robust ist – war sie doch beim ersten Weltraumflug auf den Mond mit dabei! – die man wunderbar aufklappen und von oben durchgucken kann, und die sogar einen angebauten Belichtungsmesser hat, ein sorgfältig gepflegtes und gehegtes Spielzeug.

Wer Klaus Lustig kennt, der weiß, dass er ein großer Fan der Bretagne ist. Er liebt mit seiner Familie die Landschaft, die Geschichte und Kultur des Landes, die Menschen. Es ist ein Land, in dem sich die Lichtverhältnisse schnell ändern, eine große Herausforderung für jeden Fotografen. In einer dichten Collage möchte uns Klaus Lustig die verschiedenen Aspekte der bretonischen Landschaft zeigen: das Motiv auf der Einladungskarte sind die verschlossenen Verkaufsstände der Spitzenklöpplerinnen, die tagsüber ihre Waren feil halten. Hier, nach Feierabend, wenn die Sonne schon fast verschwunden ist, wirken die Buden wie Wächter einer vergangenen Zeit, immer noch in ein weiches, diffuses Licht getaucht, mit den typischen Farben der Bretagne – Blau wie der Himmel, Grün wie die Vegetation, Beige wie der Sand an der Küste. An dem über 2 km langen Strand kann man oft stundenlang allein gehen, angespültes Schwemmgut sieht aus wie fantastische Wesen aus einer anderen Welt, an den Strand geworfen, ausgespuckt vom geheimnisvollen Meer. An der bretonischen Küste findet man auch immer wieder Zeugnisse aus der jüngeren Vergangenheit, ein deutscher Vorbunker, der aussieht wie ein angespülter riesiger 70 Jahre alter Fisch aus Beton, wie ein Raumschiff, und künstlerisch gestaltet wird er wieder zum rosa Fisch, die Beischriften machen ihn zum Mahnmal: Gräten oder Gefangene im Fisch?
Die Digitalfotos zeigen auch Motive in Bewegung, z.B. die auffliegenden Möwen in verschiedenen Flughaltungen. Selbst die Folgen der Orkane werden sichtbar in den verfallenen Fenstern und Häusern, die von Dachdeckern in typischer orkandichter Schieferdeckung geschützt werden. Die weißen Hausfassaden mit ihren prägnanten Kaminformen, Steinmauern und Gärten mit Palmen und Palmfarnen sind markant für diese Gegend. Ausgemusterte Boote wurden früher am Strand liegen gelassen, bis sie Wind und Wetter verwittern und dem Erdboden und dem Meer zurückgeben. Heute liegen diese Schiffe auf Grundstücken und warten auf ihren letzten Atemzug, sie ruhen in Frieden, ein Boot heißt „La Paix“, der Friede. Früher im Meer, jetzt im Garten, einem Paradiesgarten in der Bretagne.

Kalender

Januar 2021
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31